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Glossen

Fährt man von Nebitzschen geradeaus weiter, so kann man dem rechterhand der Straße wiederaufgebauten Gleis folgen.

Sofort nach der Stilllegung der Strecke 1972 wurden auch im Bahnhof Glossen die Gleise abgebaut. Fortan sollten LKW an die Verladerampe der Kaolinbahn heranfahren, um mit Kaolin aus der nahen Grube beladen zu werden.

Mit dem Wiederaufbau des Teilstücks von Nebitzschen nach Glossen kehrte das Leben der Eisenbahn auf den Bahnhof Glossen zurück.
Drei der vier Gleise wurden wieder aufgebaut - so auch das kurze Anschlussgleis zur Verladerampe.

Hist. Bilder dieser Seite:
Foto 1 und 3: Günter Meyer (Aue) IN: Scheffler, R.; Wunderwald, P.: Die Schmalspurbahn Mügeln-Neichen. Wilsdruffer Bahnbücher. Oschatz/Nossen 2007.
Foto 2: Taege, R. ebenda.

Bahnhof Glossen 1964 und nach dem Wiederaufbau und im Betriebszustand 2019.
Einmal pro Wochentag kommt der Triebwagen der Döllnitzbahn und bringt die Schüler aus Oschatz wieder nach Hause.

Endlich lohnte es sich auch für den Verein "Feldbahnschauanlage Glossen e.V." die Gleisanlagen der Feldbahn aus der Kaolingrube wieder instand zu setzen.

Nun steht wieder ein Normalspurwagen auf einem Rollfahrzeug an der Rampe und die Loren oben an der Kippeinrichtung erinnern daran, wie einst der Verladebetrieb hier aussah.

Am nord-westlichen Bahnhofskopf führte das durchgehende Hauptgleis ursprünglich geradeaus weiter. Das Gelände hinter dem Pommlitzer Bach ist heute jedoch Privatgelände und von einer hohen Hecke umgeben.

In der Voraussicht, die Strecke vielleicht doch einmal in Richtung Wermsdorf weiter aufzubauen, hat man die Bahnhofsgleise bereits ein wenig nach Norden verschwenkt, um später mit den Feldbahngleisen das Grundstück umgehen zu können.

Hinter dem Prellbock beginnt nun wieder unsere Suche nach Eisenbahnrelikten, die sich bereits auf dem nächsten Stück als schwierig erweisen wird.

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