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Nerchau-Gornewitz

Parallel zur Straße von Denkwitz erreichte die Strecke bei km 21,79 den Bahnhof "Nerchau-Gornewitz".
Dieser lag weitab vom Stadt-Zentrum und hatte demzufolge geringere Bedeutung, zumal Nerchau noch einen regelspurigen Bahnhof an der ehemaligen Muldentalbahn Grimma-Wurzen besaß.

Fotostandpunkt: Auf dem Bahndamm stehend, Blick Richtung Nerchau

An der Bahnhofseinfahrt findet man noch die Widerlager für die Bachbrücke - einst ausgeführt als 2m lange Zwillingsträger.

Das Ladegleis wurde einst vor allem in der Rübensaison genutzt, später diente es als Abstellgleis.

Heute ist das Gelände mit Gebäuden der einstigen BHG bebaut. Einzig das hölzerne Gebäude des Freiabtritts verbarg sich noch lange zwischen hoch gewachsenen Bäumen hinter der heutigen Bushaltestelle.

1964 war der Personenzug aus Neichen soeben eingefahren.

(Hist. Foto: Günter Meyer (Aue) IN: Scheffler, R.; Wunderwald, P.: Die Schmalspurbahn Mügeln-Neichen. Wilsdruffer Bahnbücher. Oschatz/Nossen 2007.)

Man beachte den Zustand des Bahnhofsareals! Die Reisenden hat man sicherlich an ihren dreckigen Schuhen erkannt...
2019 herrscht weitgehend Ordnung auf dem Gelände. Dies ist umzäunt, Bilder können nur durch das Tor hindurch entstehen.

In den 90er Jahren stand noch der hölzerne Freiabtritt doch 2008 ist nur noch die Grundplatte der Wartehalle übrig.

Das Wiegehaus wurde erst später errichtet - die Waage für landwirtschaftliche Fahrzeuge "liegt im Hauptgleis".

Die Bahn verließ Nerchau-Gornewitz in einem Rechtsbogen und näherte sich der nach Neichen führenden Straße, die auch heute noch "Eisenbahnstraße" heißt.

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